{"id":937,"date":"2010-07-05T09:29:32","date_gmt":"2010-07-05T07:29:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/?p=937"},"modified":"2010-07-05T09:30:44","modified_gmt":"2010-07-05T07:30:44","slug":"werdohl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/?p=937","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p>Das Fax aus dem Vorzimmer des B\u00fcrgermeisters traf gestern um 11.51 Uhr in der Redaktion ein. Es bestand aus einem kurzen Schreiben des WBG-Vorsitzenden und Ratsherrn Thomas Janikowski \u2013 gerichtet an B\u00fcrgermeister Siegfried Griebsch. Text: \u201eWie ich Ihnen bereits telefonisch mitgeteilt habe, trete ich mit sofortiger Wirkung als Mitglied des Aufsichtsrates der Wohnungsgesellschaft (Woge) zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<h2>Der WBG-Vorsitzende Thomas Janikowski<\/h2>\n<p>\u201eDie Werdohler B\u00fcrgergemeinschaft WBG)\u201c, so hei\u00dft es weiter, \u201ewird rechtzeitig f\u00fcr die n\u00e4chste Ratssitzung nach der Sommerpause einen Nachfolger f\u00fcr den Aufsichtsrat benennen.\u201c Thomas Janikowski selbst gab in einem Telefonat mit der Redaktion zus\u00e4tzliche Erl\u00e4uterungen zu seiner Entscheidung, die am Dienstagmorgen im Werdohler Rathaus in eine interfraktionelle Sitzung platzte, in der das Procedere f\u00fcr die von der SPD beantragte Sondersitzung noch vor den Ferien besprochen sollte. Der Vorsitzende der WBG machte in seiner Stellungnahme klar, dass er nicht vor habe, sich einen politischen Maulkorb verpassen zu lassen. \u201eIch will sagen k\u00f6nnen, was ich denke, und das werde ich weiterhin tun.\u201c Er habe sich im Hinblick auf die laut gewordene Kritik nichts vorzuwerfen und werde sich auch durch die \u201eEinmischung der SPD\u201c nicht beeinflussen lassen. Eine von den Werdohler Sozialdemokraten h\u00e4tte nur zur Folge, dass der Antrag gegen ihn erneut abgeblockt w\u00fcrde, so Janikowski. Er wolle aber \u201ekein politisches Sommertheater\u201c. Soetwas sei nicht vertretbar gegen\u00fcber den B\u00fcrgern, abgesehen von den Kosten, die durch zus\u00e4tzliche Sitzungstermine entstehen w\u00fcrden. W\u00e4hrend CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Ohrmann zu dieser Entwicklung keinen Kommentar abgeben wollte und lediglich feststellte, \u201eich nehme das zur Kenntnis\u201c, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Cornelius B\u00f6ttcher: \u201eWir sind in der interfraktionellen Sitzung am Dienstag mit dieser Nachricht vom B\u00fcrgermeister \u00fcberrascht worden.\u201c Die R\u00fccktrittsforderung der SPD sei erf\u00fcllt, das Ziel erreicht worden. Allerdings erschlie\u00dfe sich ihm nicht, was die Debatte am Montag im Rat sollte, wenn ein Tag sp\u00e4ter diese Mitteilung gegeben werde. Die sei dann nicht notwendig gewesen.<br \/>\n Betont wurde von Cornelius B\u00f6ttcher, dass seine Forderung sich weder gegen den Vorsitzenden der WBG, noch gegen den Ratsherrn Janikowski gerichtet habe. \u201eEs ging ausschlie\u00dflich um die Position im Aufsichtsrat der Woge\u201c und die Tatsache, dass er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer W\u00f6ste in Misskredit gebracht und beleidigt habe. Auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Hermes mochte keine ausf\u00fchrlich Stellungnahme abgeben. \u201eMit dieser Entscheidung \u201esoll die Sache abgehakt sein, Wir wollen keine weiteren Attacken und vor allem nicht solche Zust\u00e4nde im Rat, wie wir sie unter B\u00fcrgermeister Bora fast f\u00fcnf Jahre lang erlebt haben.\u201c Unter dem Strich bleibt: Die von der SPD beantragte Sondersitzung des Rates findet nicht statt. Darauf einigten sich die Fraktionen nach der aktuellen Entwicklung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fax aus dem Vorzimmer des B\u00fcrgermeisters traf gestern um 11.51 Uhr in der Redaktion ein. 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