{"id":998,"date":"2010-10-04T11:18:07","date_gmt":"2010-10-04T09:18:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/?p=998"},"modified":"2010-10-24T19:45:22","modified_gmt":"2010-10-24T17:45:22","slug":"998","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/?p=998","title":{"rendered":"WBG beim Themenabend Farplanwechsel der MVG vom Ansturm \u00fcberrascht"},"content":{"rendered":"<p><strong>WBG beim Themenabend Farplanwechsel der MVG vom Ansturm \u00fcberrascht<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Themenabend zum Fahrplanwechsel scheint hat die WBG wieder einmal ihr Gesp\u00fcr f\u00fcr die Probleme der Werdohler bewiesen. Auch B\u00fcrger der Nachbarst\u00e4dte f\u00fchlten sich angesprochen, da ihre Kinder im Schulverkehr nach Werdohl kommen.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Fahrplan\u00e4nderung nach mehr als 30 Jahren beruhen auf dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit und sind in Abstimmung mit dem M\u00e4rkischen Kreis und den heimischen St\u00e4dten und Gemeinden erfolgt.<\/p>\n<p>Hierbei wurden mehrere Ziele verfolgt:<\/p>\n<ol>\n<li>Abbau des Parallelverkehrs zum Bahnverkehr auf der Ruhr-Sieg-Strecke.<\/li>\n<li>Auf Wunsch des Kreises sollte der Busverkehr besser mit dem Schienenverkehr abgestimmt werden.<\/li>\n<li>Wunsch der MVG war eine bessere Verkn\u00fcpfung von Bussen.<\/li>\n<li>Ein zentraler Umstieg in Werdohl, an dem sich die regelm\u00e4\u00dfig im Halbstunden-Takt treffen. Ein geeigneter Platz in\u00a0 Werdohl ist am Bahnhof. Hier sollen die Busse aufeinander warten um den Fahrg\u00e4sten optimale Fahrangebote im Verkehr zwischen Stadtteilen und Nachbarst\u00e4dten zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Gespr\u00e4ch wurden zwei Problemgruppen deutlich, die unterschiedlichen Anspr\u00fcchen an den Busverkehr haben. Deshalb wurde die Veranstaltung in eine Gruppe \u201eSchulverkehr\u201c und eine Gruppe \u201eAnbindung der Ortsteile an die Stadtmitte\u201c geteilt.<\/p>\n<p>Im Schulverkehr ist neben den bekannten Problemen der Anbindung unserer Grundschulen problematisch die Gesamtschule zu erreichen. Aus Dahle brachen die Kinder f\u00fcr die Hinfahrt etwa 30 Minuten auf dem R\u00fcckweg nach der neunten Schulstunde (Regelschulschluss) \u00fcber 100 Minuten.<\/p>\n<p>Diese Probleme entstehen in der Regel nicht rechtzeitige Bedarfsmeldungen der Schulen f\u00fcr den Einsatz von Schulbussen.<\/p>\n<p><strong>Einkaufen in der Innenstadt<\/strong><\/p>\n<p>Bewohner aus Werdohl haben das Problem, dass sie nicht mehr wie bisher mit der alten Linie 62 in die Stadt fahren k\u00f6nnen um kurz einzukaufen und wieder zur\u00fcckzufahren. Die Wartezeit am Bahnhof erfordert einen l\u00e4ngeren Aufenthalt in der Innenstadt, weil pro Fahrt 10 Minuten mit Warten am Bahnhof ungenutzt bleiben, die sonst ausgereicht haben um innerhalb von einer Stunde die Besorgungen des t\u00e4glichen Bedarfs in der Innenstadt zu erledigen.<\/p>\n<p><strong>Kaffetrinken auf der Repke<\/strong><\/p>\n<p>Auch die sonnt\u00e4gliche Fahrt zum Kaffeetrinken zu Repke ist nicht mehr m\u00f6glich, weil die Busverbindung gestrichen wurde. Busse fahren nur bis Zur Haltestelle \u201ein der Becke\u201c. Dann ist ein Fu\u00dfweg von elf Minuten nach Fahrplan. Das ist f\u00fcr \u00e4lter Menschen nicht zumutbar.<\/p>\n<p><strong>Alte Linie 60 in der Hesmecke \u2013 Umstellung auf Alf<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Problem ist die alte Linie 60, die fr\u00fcher viermal am Tag fuhr und jetzt durch ALF (Anruffahrt) bedient wird.\u00a0 Die Anzahl der m\u00f6glichen Fahrten hat sich erh\u00f6ht. Es werden kleinere Fahrzeuge eingesetzt, die \u00e4lteren Mitfahrern Probleme beim Einstieg bereiten.\u00a0 Die MVG hat zugesichert, dass Rollatoren, Kinderwagen und faltbare Rollst\u00fchle mitgenommen werden.<\/p>\n<p>Ein Problem von ALF ist die Mitnahme nicht angemeldeter Personen. Die Kleinbusse k\u00f6nnen nur bis 16 Personen mitnehmen. Da alle angemeldeten Personen mitgenommen werden m\u00fcssen, kann es sein, dass trotz freier Pl\u00e4tze nicht alle Personen an der Haltestelle mitgenommen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Anmelden der Alf-Fahrt kostet 9 Cent pro Minute aus dem Festnetz. Wer die Kosten f\u00fcr Anrufe reduzieren m\u00f6chte kann ein \u201eALF-Abo\u201c bestellen. Dieses Abo ist bei einem Gro\u00dfteil der Nutzer des ALF-Busses auf wenig Gegenliebe, da sich beispielweise ein Wochenmarktbesuch oder der Arzttermin nicht langfristig planen lasse. Termine sind abh\u00e4ngig vom Wetter, Gespr\u00e4chen mit Freunden und Bekannten oder Wartezeiten bis zur Behandlung. Weitere Kosten f\u00fcr die Anmeldung der R\u00fcckfahrt und eine Stunde Wartezeit nach dem Anruf.<\/p>\n<p><strong>Umstieg in Kleinhammer<\/strong><\/p>\n<p>Der Umstieg in Kleinhammer ist nicht immer sichergestellt, weil die Busse von und nach L\u00fcdenscheid h\u00e4ufig schon an Kleinhammer vorbei sind, wenn umsteigewillige Mitfahrer in ihre versp\u00e4teten Zubringerbusse einsteigen. Busse k\u00f6nnen \u00fcber die Leitstelle der MVG erst festgehalten werden, wenn Mitfahre in den Zubringerbus eingestiegen sind. Einzige Alternative um p\u00fcnktlich am Arbeitsplatz anzukommen ist der Fu\u00dfweg ins Tal nach kleinhammer.<\/p>\n<p><strong>Problem der Anbindung der Stadtteile Pungelscheid und \u00dctterlingsen am Abend<\/strong><\/p>\n<p>Pungelscheid war nach dem alten Fahrplan bis 23 Uhr mit dem Bus zu erreichen. Heute f\u00e4hrt der letzte Bus schon 20.34 Uhr. \u00dcber 3.000 Pungelscheider sind von der MVG on Kulturveranstaltungen und Festen in der Innenstadt abgeschnitten.<\/p>\n<p>Das gleiche Problem haben \u00dctterlingser am Wochenende ab 19.30 Uhr.<\/p>\n<p><strong>Sofortige \u00c4nderungen<\/strong><\/p>\n<p>Die MVG hat zugesagt, dass \u201eDurchreisende\u201c am Bahnhof im Bus sitzen bleiben d\u00fcrfen, wenn der Bus nach der \u00c4nderung der Liniennummer und kurzer Wartezeit weiterf\u00e4hrt.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00c4nderungen zu 25.10.2010<\/strong><\/p>\n<p>Die MVG wird aufgrund der Erfahrungen der ersten Wochen mit dem neuen Fahrplan \u00c4nderungen im Sch\u00fcler- und Berufspendlerverkehr vornehmen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberpr\u00fcfung der Fahrplanumstellung durch die WBG<\/strong><\/p>\n<p>Die WBG m\u00f6chte in 2-3 Monten ein weiteres Treffen dieser Art mit interessierten B\u00fcrgern und B\u00fcrgerinnen und Vertretern der MVG durchf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Vorschl\u00e4ge der WBG zur Anpassung des neuen Fahrplans<\/strong><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wochenmarkt-Bus-Service<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kultur-Bus-Servie<\/p>\n<p>Zum Wochenmarkt und zu Gro\u00dfveranstaltungen in der Stadt soll ein Busservice \u00e4hnlich dem Busservice bei Sportgro\u00dfveranstaltungen angeboten werden.<\/p>\n<p>Die heimische Presse berichtet wie folgt \u00fcber die Veranstaltung:<br class=\"spacer_\" \/><\/p>\n<p><strong>S\u00fcderl\u00e4nder Volksfreund<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die MVG steht im Beschwerde-Kreuzfeuer<\/strong><\/p>\n<p>22.09.10 WERDOHL \u25aa Die Emotionen kochten \u00fcber am Dienstagabend im Versev\u00f6rder Hof. Die Werdohler B\u00fcrgergemeinschaft (WBG) hatte zu einer Diskussion \u00fcber den neuen Busfahrplan der MVG gebeten und damit ganz genau den Nerv der zahlreichen Beschwerdef\u00fchrer getroffen. Gut 50 Lennest\u00e4dter dr\u00e4ngten sich an den Tischen und machten ihrer Ver\u00e4rgerung lautstark Luft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/DOKUME%7E1\/JungP\/LOKALE%7E1\/Temp\/moz-screenshot.png\" alt=\"\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-999\" title=\"MVG - SV\" src=\"https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/MVG-SV.jpg\" alt=\"\" width=\"443\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/MVG-SV.jpg 443w, https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/MVG-SV-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/p>\n<p>Auf Jochen Sulies (Mitte) str\u00f6mten Emotionen und Anschuldigungen ein.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner und Frauen sprachen st\u00e4ndig durcheinander, oft bis zu 20 Personen gleichzeitig. Sie wurden laut, unsachlich, rabiat und drohten ganz offen den Fahrern der MVG. Jochen Sulies, Pressesprecher der MVG, versuchte Ruhe in die Diskussion zu bringen.<\/p>\n<p>Die MVG habe schon erste \u00c4nderungen am neuen Fahrplan vorgenommen. Zum 25. Oktober w\u00fcrden weitere umfassende Anpassungen stattfinden. Diese betr\u00e4fen den Sch\u00fclerverkehr, wiederkehrende Fahrten am fr\u00fchen Morgen sowie die R\u00fcckkehr zu durchfahrenden Linien, ohne dass umgestiegen werden m\u00fcsse. Und sollte dar\u00fcber hinaus noch Verbesserungsbedarf bestehen, sei mit dem 14. Februar kommenden Jahres ein Datum gesetzt.<\/p>\n<p>Immer wieder wurde dazwischen gebr\u00fcllt<\/p>\n<p>Doch die aufgebrachten Werdohler waren durch Sulies nicht zu bes\u00e4nftigen. Immer wieder br\u00fcllten sie dazwischen, behaupteten \u2013 obgleich es zu Jahresbeginn eine B\u00fcrgerveranstaltung im Rathaus gegeben hatte \u2013 die MVG habe nie das Gespr\u00e4ch mit den Fahrg\u00e4sten gesucht. \u201eDie Bed\u00fcrfnisse der Menschen interessieren Sie doch nicht.\u201c Die meisten Anwesenden applaudierten bei dieser Bemerkung heftig. Aus allen Ecken des Raumes gab es zustimmende Rufe.<\/p>\n<p>Eine B\u00fcrgerin schilderte, dass ihr Sohn aus Dahle die Albert-Einstein-Gesamtschule besuche. Seine Fahrtzeit zur Schule betrage nunmehr 100 Minuten. Drei Mal m\u00fcssten er und rund 30 weitere Sch\u00fcler auf dem Weg umsteigen. Daf\u00fcr sei die Zeit jedoch zu knapp kalkuliert. Und nach Schulschluss w\u00fcrde gar kein Bus mehr zur\u00fcckfahren. \u201eWir Eltern haben da jetzt schon untereinander andere Regeln getroffen\u201c, erkl\u00e4rte sie. Beschwerden bei der MVG-Hotline f\u00fchrten zu nichts: \u201eDa kommt keine Reaktion.\u201c<\/p>\n<p>Da es viel Gespr\u00e4chsbedarf zum Thema Sch\u00fclerfahrten gab, ging Jens Piepenstock als MVG-Ansprechpartner f\u00fcr den Sch\u00fclerverkehr mit einer Handvoll B\u00fcrger in den Schankraum, w\u00e4hrend die Mehrheit im Saal verblieb.<\/p>\n<p>Eine \u00e4ltere B\u00fcrgerin sprang dann auf die Stimmung auf: \u201eIch fahre jetzt 56 Jahre mit dem Bus\u201c, grollte sie. \u201eAch, was redet der denn da von Erfahrungen\u201c, bekam sie Unterst\u00fctzung aus dem Rund. \u201eWir k\u00f6nnen ja nicht jeden Tag zum Einkaufen fahren, damit Sie mit den Fahrgastzahlen zufrieden sind\u201c, pflichtete eine andere Dame bei. \u201eDie fahren doch nie selbst mit dem Bus, sonst w\u00fcrden sie so nicht reden\u201c, best\u00e4tigte ein anderer. Ein weiterer klagte, er habe f\u00fcr eine Monatskarte bezahlt und nun sei \u201eseine\u201c Linie eingestellt worden.<\/p>\n<p>Eine andere Dame beschwerte sich: \u201eFr\u00fcher konnte ich aus \u00dctterlingsen zum Einkaufen in die Stadt fahren und nach einer halben Stunde zur\u00fcck. Jetzt muss ich 75 Minuten warten. Ich gehe am Stock, das schaffe ich doch gar nicht.\u201c<\/p>\n<p>Gehbehinderte aus der Hesmecke klagten, dass sie zwar die Anruf-Linien-Fahrten (ALF) bestellen k\u00f6nnten, \u201edoch der Einstieg in diese Busse ist viel zu hoch\u201c. Eine B\u00fcrgerin grantelte: \u201eDa brauche ich ja eine Leiter.\u201c Und es gebe am ALF-Bus nicht einmal einen Haltegriff. Marcus Sch\u00e4fer als MVG-Fachmann f\u00fcr ALF machte sich flei\u00dfig Notizen und versprach Abhilfe. Doch diese, so erg\u00e4nzte Sulies, m\u00fcsse auch versicherungstechnisch abgesichert werden, falls einmal ein Fahrgast auf solch einer \u201eLeiter\u201c ausrutsche \u2013 etwa im Winter.<\/p>\n<p>Sulies betonte, dass s\u00e4mtliche \u00c4nderungen des Fahrplans zwar auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschieden worden seien, jedoch ausdr\u00fccklich nicht um Kosten zu senken. Wichtig seien die Umplanungen geworden, nachdem es fast 30 Jahre keine Anpassung des Fahrplans gegeben hatte, weil Werdohl und die Bed\u00fcrfnisse der Fahrg\u00e4ste sich deutlich ver\u00e4ndert haben in dieser Zeit \u2013 neue Baugebiete einer- und eine ver\u00e4nderte Mobilit\u00e4t der B\u00fcrger andererseits.<\/p>\n<p>Ganz wichtig bei den neuen Planungen sei deshalb auch gewesen, f\u00fcr zentrale Umstiegsm\u00f6glichkeiten zu sorgen. An der Rendevouz-Haltestelle am Bahnhof gibt es nun zu jeder vollen und jeder halben Stunde die Gelegenheit, jede Linie innerhalb von maximal zehn Minuten zu erreichen.<\/p>\n<p>\u201eDie Busse sind zu 80 Prozent unp\u00fcnktlich\u201c<\/p>\n<p>Eine B\u00fcrgerin ereiferte sich: \u201eTolle Idee, aber zu 80 Prozent sind die Busse unp\u00fcnktlich. Da bekomme ich den Anschluss eh nicht. Ich bin schon einige Male zu sp\u00e4t zur Arbeit gekommen.\u201c Und eine \u00e4ltere B\u00fcrgerin erg\u00e4nzte, dass zu diesen Umsteigezeiten nun so viele Menschen am Bahnhof seien, dass sie sich bedr\u00e4ngt f\u00fchle.<\/p>\n<p>Die Werdohler zeigten am Dienstag kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Neugestaltung des Fahrplans: \u201eDas hat doch alles bisher 30 Jahre prima geklappt.\u201c Sie weigerten sich beharrlich f\u00fcr ALF-Fahrten zum Telefon zu greifen: \u201eIch soll anrufen, damit der Bus kommt? Ja, wer bin ich denn?\u201c, brummte ein junger Mann.<\/p>\n<p>\u201eEin Taxi\u201c, so Sulies, \u201em\u00fcssen sie doch auch anrufen.\u201c Das sei etwas ganz anderes, argumentierte eine Frau. Schlie\u00dflich fragte der junge Mann offen: \u201eIch muss jetzt mit dem Auto in die Stadt fahren. Wer zahlt mir denn den Sprit? Die MVG etwa?\u201c Und er schob noch hinterher: \u201eIch bin schon fast auf 180. Ich gehe besser gleich.\u201c Doch er blieb bis zum Schluss der mehr als zweist\u00fcndigen Veranstaltung.<\/p>\n<p>Startprobleme mit Anruf Linien Fahrten<\/p>\n<p>\u201eWir reden hier doch eh nur gegen eine Wand\u201c, resignierte eine junge Frau. \u201eSie reden ja eh nur alles sch\u00f6n\u201c, unterbrach eine weitere Frau Erkl\u00e4rungen von Sulies. Und der MVG-Mann hatte viel zu erkl\u00e4ren \u2013 etwa warum es anfangs auch mal zwei Stunden gedauert hat, bis ein angeforderter ALF-Bus kam. \u201eDas ist aber schon viel besser geworden\u201c, unterst\u00fctzte ihn eine B\u00fcrgerin. Auch erl\u00e4uterte Sulies, warum jemand, der den ALF-Bus nicht angefordert hat, nicht mitgenommen werden kann, \u201ewenn der Fahrer aufgrund der Bestellungen genau wei\u00df, dass zwei Haltestellen sp\u00e4ter sein Fahrzeug voll ist.\u201c Nicht erkl\u00e4ren konnte er aber, warum eine Frau mit zwei schweren T\u00fcten nach dem Einkauf den Linienbus nur an sich vorbeifahren sah.<\/p>\n<p>Sulies bat, solche F\u00e4lle zu melden \u2013 unter Angabe von Datum, Ort und Uhrzeit. Unter Busfahrern gebe es eben auch schwarze Schafe. Und die Konsequenzen zeichnete der Pressesprecher klar auf: \u201eBeim ersten Mal kriegt der Fahrer eine Nachschulung, beim zweiten Mal eine Abmahnung. Und beim dritten Mal fliegt der.\u201c<\/p>\n<p>Michael Koll<\/p>\n<p><strong>Westf\u00e4lische Rundschau<\/strong><\/p>\n<p><strong>Fahrplan: Emotionen kochen hoch<\/strong><\/p>\n<p>Werdohl, 22.09.2010, Barbara Schwetz-Sch\u00e4fer<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1000\" title=\"MVG - WR\" src=\"https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/MVG-WR.jpg\" alt=\"\" width=\"547\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/MVG-WR.jpg 547w, https:\/\/www.wbg-werdohl.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/MVG-WR-300x111.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><\/p>\n<p>Info-Veranstaltung WBG zum Fahrplanwechsel der MVG<\/p>\n<p><strong>Werdohl. Die Fahrplan\u00e4nderung der M\u00e4rkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) sorgt auch drei Wochen nach ihrer Umsetzung noch immer f\u00fcr erh\u00f6hten Gespr\u00e4chsbedarf. Nahezu 60 G\u00e4ste waren am Dienstagabend zu einer Informationsveranstaltung der Werdohler B\u00fcrgergemeinschaft (WBG) im \u201eVersev\u00f6rder Hof\u201c erschienen.<\/strong><\/p>\n<p>Gegen\u00fcber Vertretern der MVG taten sie dort ihren Unmut kund. \u201eEs ist sch\u00f6n, Sie so zahlreich zu sehen. Scheinbar hat die WBG wieder einmal das Ohr am B\u00fcrger gehabt\u201c, freute sich der WBG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Moderator des Abends, Markus Bora, \u00fcber die Resonanz.<\/p>\n<p>Seine Bitte indes, auf eine Thematisierung von Einzelf\u00e4llen zu verzichten, blieb nahezu ungeh\u00f6rt. \u00dcber weite Strecken wenig sachbezogen, daf\u00fcr aber h\u00f6chst emotional versuchten sich einige Besucher immer wieder Geh\u00f6r zu verschaffen. Schlimmer noch fielen sie den Mitarbeitern der MVG ins Wort und gaben ihnen kaum eine Chance zur Erl\u00e4uterung der Standpunkte aus MVG-Sicht.<\/p>\n<p>Pressesprecher Jochen Sulies wurde rigoros das Wort abgeschnitten, als er versuchte, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte f\u00fcr die \u00c4nderungen darzulegen. \u00c4hnlich erging es Jens Piepenstock und Marcus Sch\u00e4fer, verantwortlich f\u00fcr Schulbetreuung und Fahrplanangebot.<\/p>\n<p>Bei den Besuchern wurden schnell zwei unterschiedliche Interessenlager erkennbar: Senioren-und Sch\u00fclerbef\u00f6rderung. Doch h\u00f6rte man sich gegenseitig kaum zu. Erst als eine Besucherin anregte, die Schulbef\u00f6rderungsproblematik in einen anderen Raum zu verlagern, kehrte Ruhe ein. In unterschiedliche Interessenlager aufgeteilt, kamen Besucher und MVG-Vertreter in kleinerer Runde jetzt auch vermehrt ins Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Anregungen und \u00c4nderungsw\u00fcnsche wurden aufgelistet. So werden etwa die Anruf-Linienfahrten vielfach abgelehnt. Anwohner der Hesmecke forderten \u2013 trotz vermehrter Fahrten im neuen Fahrplan &#8212; den alten zur\u00fcck. Beklagt wurden vor allem die Telefonkosten. B\u00fcrger aus \u00dctterlingsen w\u00fcnschen sich sonntags eine durchgehende Buslinie zum Riesei zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WBG beim Themenabend Farplanwechsel der MVG vom Ansturm \u00fcberrascht Mit dem Themenabend zum Fahrplanwechsel scheint hat die WBG wieder einmal ihr Gesp\u00fcr f\u00fcr die Probleme der Werdohler bewiesen. 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