Jahreshauptversammlung vom 29.04.2016

Für die Werdohler Bürgergemeinschaft (WBG) ist das Thema Westpark noch längst nicht gegessen. Deshalb rückten die eigentlichen Regularien am Freitagabend im Ütterlingser Krug während ihrer Jahreshauptversammlung eindeutig in den Hintergrund.
Die WBG will verhindern, dass mit der „durchgewunkenen“ Entscheidung im Rat am 9. Mai vollendete Tatsachen für dieses Projekt geschaffen werden. Sie sieht sich im Einklang mit der Stimmungslage in der Werdohler Bevölkerung und will deshalb letztendlich einen Bürgerentscheid anstreben, um den Westpark, „den niemand braucht“, zu verhindern. Die entsprechenden Unterschriften-Aktionen würden unverzüglich vorbereitet.
Zwar spielte das Thema Westpark zuvor schon in den Berichten der WBG-Orts- und Fraktionsvorsitzenden Christian Klepatz und Volker Oßenberg eine Rolle, zumal Kostenlage und vor allem auch der Sinn für diese Maßnahme mit vielen Fragezeichen versehen seien, doch richtig rund ging es schließlich erst unter dem Punkt „Anträge“.
Fraktionschef Oßenberg skizzierte vor den Mitgliedern die vermeintliche Ohnmacht der Gemeinschaft im Vergleich zu den etablierten Parteien. Die nämlich hätten zwar einerseits selbst Zweifel mitgetragen, letztlich aber dem Projekt – wenn auch in etwas abgespeckter Form – zugestimmt.
Eine an sich ansehbare Planung muss aus Sicht der WBG aber den Kostenerwägungen untergeordnet werden. Der Vorschlag der drittstärksten Werdohler Ratsfraktion, den Eigenanteil für das Westpark-Projekt zurückzuhalten, damit er als Reserve für Mehrkosten auf dem Brüninghaus-Platz dienen könne, sei „abgeschmettert“ worden.
Zudem, so unterstrich Oßenberg, fühle man sich von der Stadtverwaltung unter Druck gesetzt. Für Planungs- und Inhaltsdarstellungen habe es 15 Wochen Zeit gegeben, doch erst drei Tage vor dem Hauptausschuss habe es konkrete Unterlagen gegeben. Zu knapp für eine ausgewogene, fundierte Beurteilung, befand der Kommunalpolitiker. Deshalb also sehe man nur noch den Weg, dass die Bevölkerung über ein Bürgerbegehren/Bürgerentscheid selbst deutlich mache, was sie vom Projekt Westpark halte.
Klar sei man sich innerhalb der WBG, dass das „sehr aufwändig, zeit- und kostenintensiv“ werde und „außerdem Ärger mit sich bringt“. Aber: „Wir wollen deutlich machen, dass wir das Vorgehen der Stadtverwaltung missbilligen. Der Bürger solle unterstreichen, dass Demokratie noch an der Basis möglich ist.“ Der Antrag des Fraktionsvorsitzenden Oßenberg fand einstimmige Unterstützung, sodass jetzt die nächsten Schritte eingeleitet werden können.
Abgesehen von den Jahresberichten von Partei und Fraktion (Bericht folgt) wurden am Freitagabend im Ütterlingser Krug auch personelle Weichen innerhalb des Vorstandes gestellt. Überraschungen gab es dabei allerdings nicht. Die 2. WBG-Vorsitzende Heike Mertens wurde ebenso wiedergewählt, wie Schatzmeisterin Zorica Rothstein. Schriftführer – und Nachfolger von Uli Hüsmert – wurde Peter Jung. Bei den Beisitzern sind Jörg Mertens und Klaus-Dieter Frick im Amt bestätigt worden. Neu in dieser Funktion ist Gottfried Brinkmann.

Jahreshauptversammlung vom 29.04.2016

Der neu gewählte WBG-Vorstand: untere Reihe von links: Schatzmeisterin Zorica Rothstein, Vorsitzender Christian Klepatz, 2. Vorsitzende Heike Mertens, hintere Reihe: Beisitzer Klaus-Dieter Frick, Schriftführer Peter Jung und Gottfied Brinkmann.© Kanbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Süderländer Volksfreund 02.05.2016

 


WBG belohnt das Kijupa-Engagement

Ostereier hat die WBG in diesem Jahr auf dem Wochenmarkt an die Werdohler nicht verteilt – stattdessen hatten die Kommunalpolitiker beschlossen, das Kinder- und Jugendparlament (Kijupa) mit einer Spende zu unterstützen: 150 Euro überreichten der WBG-Vorsitzende Christian Klepatz und Kassiererin Zorica Rothstein am Dienstag an die aktiven Kinder und Jugendlichen.

Klepatz und Rothstein statteten den Parlamentsmitgliedern im Jugend- und Bürgerzentrum einen Besuch ab und bedankten sich für deren politisches Engagement: „Die Jugend ist das Wichtigste. Je eher ihr euch politisch engagiert, desto besser ist es. Ohne Nachwuchs geht es nicht, wir brauchen gute, neue Ideen.“ Die Jugendlichen freuten sich über die Spende, die in die Finazierung einer Fahrt fließen soll, deren Ziel das Klimahaus in Bremerhaven ist. Björn Hellmich. zweiter Vorsitzender des Kijupa, kündigte an, dass sich das Parlament zudem nicht nur intesiv um die Gestaltung des Spielplatzes an der Oststraße kümmern wolle, sondernauch weiterhin die Situation auf dem Spielplatz an der Goethestraße im Auge behalte: „Vielleicht gelingt es doch noch, dort für eine rauchfreie Zone zu sorgen“, meinte Hellmich.

WBG belohnt das Kijupa-Engagemant
Quelle: Süderländer Volksfreund, 07.04.2016, cwi


Mitgliederversammlung der WBG am 13.08.2015

„Das wichtigste Thema für die Stadt“, ist für Volker Oßenberg, Fraktionssprecher der WBG im Rat der Stadt, die Sauberkeit. Das machte er am Donnerstagabend im Ütterlingser Krug bei einer öffentlichen Mitgliederversammlung der Werdohler Bürgergemeinschaft deutlich. Und er kritisierte eines der weiteren zehn anwesenden Mitglieder mehrfach scharf, als dieser immer wieder ausschließlich Nicht-Deutsche für den herumliegenden Müll in der Stadt verantwortlich machte. Oßenberg schlug vielmehr vor, in der Innenstadt mit Plakaten für die Vermeidung von Unrat zu sensibilisieren. Analog zu Plakaten an Autobahnen, die Raser wortwörtlich bremsen sollen, sieht er darin ein großes Erfolgspotenzial. Ein Mit-Diskutant forderte aber auch höhere Strafen für mögliche Übeltäter.

105 Minuten lang diskutierten die Lokalpolitiker engagiert ein Positionspapier der WBG-Ratsmitglieder für die kommenden zwölf Monate. Großen Raum während der Beratungen nahm der Haushaltsausgleich ein. Die Verwaltung, so Oßenberg, müsse prüfen, inwieweit freiwillige Leistungen der Stadt weiter eingeschränkt werden könnten. Die Bürgergemeinschaft stehe eindeutig zum beschlossenen Sparpaket, unterstrich der Fraktionssprecher, und lehne damit weitere Mittel für die Musikschule ab. Mit-Fraktionsvorsitzender Thorsten Hänel unterstrich dennoch die Wichtigkeit der Musikschule.

Aus dem Plenum kam noch der Vorschlag, die Wassertemperatur im Hallenbad abzusenken. Auch könnten die Nutzungsgebühren für Stadtbücherei und Sportstätten nochmals angehoben werden. Der Fraktionssprecher mahnte aber bei den WBG-Mitgliedern an, „den sozialen Aspekt nicht aus den Augen“ zu lassen. Oßenberg ging auf die dauerhafte Erkrankung des Werdohler Wirtschaftsförderers ein. Weder Bürgermeisterin noch die Verwaltung seien in der Lage, dessen Arbeit zu stemmen. Deshalb schlage die WBG einen Verein für Wirtschaftsförderung vor. Dieser könne – etwa gemeinsam mit der Marketing GmbH oder mit umliegenden Kommunen – „die heimische Wirtschaft ankurbeln“. Zudem müssten freie Gewerbeflächen auf der Homepage der Stadt publiziert werden. Die WBG rechne laut Oßenberg „wahrscheinlich“ mit von der Verwaltung geplanten Steuererhöhungen. Der Haushaltsentwurf werde erst Ende September vorgestellt. Doch die WBG trage keine Anhebungen der Steuern mit. Vielmehr sollte die Werdohler Verwaltung aufzeigen, wie Synergien in der Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen möglich seien. Zu weiteren Einsparungen könnte auch das Abstoßen städtischer Immobilien beitragen. Speziell im Hinblick auf Sportstätten und Schulgebäude sehe die WBG dort Möglichkeiten, den Haushalt zu entlasten. Die Realschule und die Gesamtschule mit ihrem Ganztagsangebot müssten bestehen bleiben, hob er hervor. Jedoch forderte er: „Die Schullandschaft muss demografiefest, qualitativ hochwertig und möglichst vielfältig erhalten werden.“

An alle anderen Ratsfraktionen appellierte Oßenberg, sich auf den Landes- und Bundesebenen der Parteien für monetäre Unterstützung Werdohls in Bezug auf die Versorgung der Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber einzusetzen. Leidenschaftlich erklärte der WBG-Sprecher: „Es ist unsere verdammte Pflicht, diesen Menschen eine Unterkunft zu bieten. Und wir wollen, dass sie sich hier wohl und vielleicht sogar ein wenig zuhause fühlen.“

Letztlich setzten sich die Lokalpolitiker mit dem Kulturangebot in der Stadt zwischen Lenne und Verse auseinander. In Werdohl müssten Veranstaltungen wie Stadtfest, Kultursommer und Weihnachtsmarkt „neu geordnet“ werden. Zudem sollte ein „Tag der Vereine“ auf die Beine gestellt werden. Einer der Anwesenden hob die Kulturarbeit des Alt-Werdohl-Wirtes Jürgen „Pöngse“ Krutzsch hervor: „Der hat immer erstklassige Musiker da. Keiner macht in Werdohl mehr als er für die Kultur.“ Pöngse solle doch künftig dem Stadtmarketing auch helfen, „ordentliche Künstler für das Stadtfest zu buchen“.

Für den 6. September plant die WBG ihren Familientag. Dieser soll ab 10.30 Uhr bei Familie Oßenberg, Hochstraße 11, stattfinden – bei schlechtem Wetter im Ütterlingser Krug. Zuvor wollen die WGB-Mitglieder an diesem Sonntag wandern.

Mitgliederversammlung der WBG 2015

Quelle: Süderländer Volksfreund 15.08.2015 Koll

 


WBG spendet für die St.-Michael-Schule

150 Euro fließen in Projekte zum Jubiläumsjahr der Katholischen Grundschule

Christian Klepatz und Heike Mertens von der Werdohler Bürgergemeinschaft (WBG) übergaben gestern eine Spende in Höhe von150 Euro an die Leiterin der  Katholischen Grundschule St.Michael, Christel Kringe. Die Grundschule feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. „Wir spenden für jedes Jahr einen Euro“, sagte der WBG-Vorsitzende Klepatz. Christel Kringe freute sich über das Geld, das in die nächsten Veranstaltungen des Jubiläumsjahres fließen soll. Nach dem Zirkusprojekt in der vergangenen Woche (wir berichteten) steht jetzt das große Schulfest am 27. September auf dem Plan. Zu diesem Tag soll es auch eine Festschrift geben. Für die kommende Woche hat die Schulleitung noch eine Überraschung für die Schüler vorbereitet.

Quelle: Süderländer Volksfreund, cra

150 Jahre katholische Grundschule Werdohl

 


Unterschriftenaktion am Infostand der WBG am 13.06.2015

Ein Bürger-Info-Stand der WBG befindet sich am kommenden Samstag von 10 bis 12 Uhr auf dem Brüninghaus-
Platz. Es besteht die Möglichkeit sich auszutauschen, Kritik zu üben, Anregungen zu geben oder sich
über die Arbeit der WBG zu informieren. Die WBG unterstützt die Unterschriftenaktion gegen die Schließung der
Straßenverkehrsstelle des Märkischen Kreises in Werdohl. Am Stand liegen Listen aus, in denen sich Bürgerinnen
und Bürger eintragen können, die eine Fortführung der Einrichtung in Werdohl unterstützen.